Zitate aus Pressestimmen zu Produktionen von Christian Muthspiel
Muthspiels Musik ist großer Jazz. Improvisierte Kammermusik könnte man auch dazu sagen, denn der Horizont der Musiker geht weit über traditionelle Jazzformen hinaus, wenn ihre Musik auch rhythmisch fest in der afro-amerikanischen Tradition wurzelt. Dennoch hat sie auch eine europäische Note, die in der Kultur von Muthspiels Posaunenton liegt.
DIE PRESSE (A) über das Christian Muthspiel Trio
Wann immer Christian und Wolfgang Muthspiel zusammen Klänge produzieren, es entsteht Beachtliches, und es geht über die obligaten Jazzgesten hinaus. Subjektiver Zugang zum Material und exzentrische rhythmische Phantasien gebären kurzweilige Vielfalt.
DER STANDARD (A) über Christian&Wolfgang Muthspiel
Muthspiel hat für dieses äußerst diszipliniert agierende Ensemble wunderbare, subtile Kompositionen geschaffen, die von jener typisch balkanischen Melancholie geprägt sind. Hervorragend auch die Art wie er es schafft, die Kollektiv- und Einzelimprovisationen so zu steuern, daß sie immer im Gesamtzusammenhang eingebettet bleiben.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG (CH) über Octet Ost II, Jazzfestival Zürich
Muthspiel geht seine Auftragsarbeiten, etwa für das Wiener Konzerthaus, das Klangforum Wien oder das Ensemble für Neue Musik Zürich, mit der analytischen Präzision eines klassisch geschulten Komponisten an, versucht aber dann, sie auf der Bühne im improvisatorischen Geist des Jazz umzusetzen.
JAZZTHETIK (D) in einem Portrait Christian Muthspiel
"Motley Mothertongue", Muthspiels kleinorchestrale Vertonung lyrischer Texte Bernd Haggs mit DK Dyson und Cornelia Hosp als überragende vokale Antipoden, zog als ideenreiches, wohldosiertes, dabei qualitativ hochprozentiges Destillat aus Muthspiels eklektischen Wurzeln in seinen Bann.
JAZZPODIUM (D) über "Motley Mothertongue", Jazzfestival Saalfelden